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Ich bin von der Stärke unserer Region und seiner Menschen überzeugt!

Larissa Herbst für ein Jahr in die USA

Die 15jährige Larissa Herbst aus Coburg wird ab Mitte August als Austauschschülerin für ein Jahr in die USA gehen. Sie nimmt dort an einem zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA 1983 ins Leben gerufenen Parlamentarischem Patenschafts-Programm (PPP) teil und ist damit eine von bundesweit 250 Schülerinnen und Schülern sowie 100 jungen Berufstätigen, welche ihr Land in den USA vertreten.

Hans Michelbach ist erfreut, erneut eine mit herausragenden Schulleistungen ausgestattete Person als Botschafter der Region in die USA entsenden zu können. „Es zeigt sich jedes Jahr, dass wir in einer starken Region mit sehr guten Schülerinnen und Schülern leben! Hierauf können wir – im Angesicht der Konkurrenz aus ganz Deutschland – zurecht stolz sein!“, so Michelbach.

„Larissa Herbst hatte sich in einem langwierigen Verfahren gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt. Nach den mir vorliegenden Unterlagen aus dem Auswahlverfahren ist Larissa ohne jeden Zweifel eine Bereicherung für das PPP. Gerade das bisher im Rahmen des Jugendforums sowie als Mentorin an den Tag gelegte Verhalten sowie die damit verbundene große soziale Kompetenz sind für eine 15jährige vorbildlich“, so Michelbach.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm wurde 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Das PPP ist ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm. Es wurde vereinbart, dass junge Deutsche ein Jahr in den USA verbringen und junge Amerikaner ein Jahr in Deutschland. Schülerinnen und Schüler leben in Gastfamilien und besuchen eine örtliche Oberschule, junge Berufstätige absolvieren ein Praktikum in einem Betrieb und besuchen eine Berufsschule. Durch diesen Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermittelt werden. Seit 1983 haben insgesamt mehr als 24.000 Schüler an diesem Programm teilgenommen und damit die Beziehungen beider Länger lebendig erhalten und enger geknüpft. Sie konnten intensiv den Alltag, die Kultur und die Gesellschaft der jeweils anderen Kultur erleben.

Deutschen Schülern/Schülerinnen und jungen Berufstätigen wird durch ein Stipendium ein einjähriger Aufenthalt in den USA ermöglicht. Bundesweit stehen jährlich 360 Stipendien zur Verfügung. Es kann nicht gewährleistet werden, dass in jedem Wahlkreis ein Stipendium an eine Schülerin/einen Schüler vergeben wird. Umso bemerkenswerter ist es, dass auch in diesem Jahr wieder der Wahlkreis Coburg/Kronach eine Botschafterin entsenden kann.

Das Stipendium umfasst u.a. die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten, nicht aber das Taschengeld. Fahrtkosten zu den Auswahlgesprächen, die möglichst in Wohnortnähe stattfinden, werden nicht erstattet.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm hat nach Ansicht von MdB Hans Michelbach durch aktuelle Entwicklungen mit einem US-Präsidenten Donald Trump zusätzliche Bedeutung gewonnen. In einer Zeit neuer und bislang unbekannter Herausforderungen für die transatlantische Gemeinschaft übernähmen die Stipendiaten eine wichtige Rolle auch als 'junge Botschafter' Deutschlands in den USA. In amerikanischen Gastfamilien und im unmittelbaren Kontakt mit den Mitschülern beziehungsweise Kollegen würden sie lernen, was unsere Länder gesellschaftlich, kulturell und politisch verbindet und unterscheidet. „Das fördert das gegenseitige Verständnis und trägt wirkungsvoll dazu bei, die menschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika dauerhaft zu stärken.“, so Michelbach.

Auch im Sommer 2018 können insgesamt 285 Schüler/innen und 75 junge Berufstätige mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages für ein Jahr in die USA reisen. Im Wahlkreis Coburg/Kronach nimmt in diesem Jahr erneut der Wahlkreisabgeordnete Hans Michelbach, MdB an dem Programm teil. Die Entscheidung, ob der Abgeordnete einen/eine Schüler/in oder eine/n junge/n Berufstätige/n nominiert, wird im Dezember 2017 fallen. Bewerben können sich Schüler/innen, die am 31.7. des Jahres der Ausreise 2018 mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise im 2018 die Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeitpunkt zwischen 16 und 24 Jahren alt sein. Auch arbeitslose Jugendliche können an dem Programm teilnehmen. Weitere Einzelheiten und genaue Teilnahmevoraussetzungen sind im Internet zu finden unter www.bundestag.de/ppp. Die Bewerbung muss mit der vorgesehenen Bewerbungskarte erfolgen, welche bis spätestens 16. September 2017 bei der zuständigen Austauschorganisation eingegangen sein muss. Die Bewerbungskarte kann auch im Wahlkreisbüro von Hans Michelbach in Coburg abgeholt werden.

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